Der KR-55C von Cherry Audio ist eine leistungsstarke Software-Emulation, die das Beste aus beiden Welten vereint und Funktionen von zwei weniger bekannten Drumcomputern der Post-Punk-Ära kombiniert: Korgs „Rhythm 55“ KR-55A und KR-55B.
Der KR-55C bietet alle Rhythmen beider Modelle – insgesamt 240 werkseitig voreingestellte Patterns, Intros und Fills. Darüber hinaus verfügt er über 200 eigene Patterns und Kits, die ein breiteres Spektrum an Musikgenres abdecken.
Die Benutzeroberfläche des KR-55C ändert sich je nachdem, ob das Modell A oder B ausgewählt ist, und enthält zusätzliche Seiten, mit denen diese Beatbox ihr Potenzial noch weiter ausschöpfen kann.
Es verfügt über ein bekanntes 16-Tasten-Layout im X0X-Stil für die Step-Bearbeitung und die Echtzeit-Pattern-Programmierung sowie über einen Song-Modus, in dem bis zu 99 Patterns aneinandergereiht werden können.
Cherry Audio hat den Klang des KR-55 mithilfe verschiedener Synthesetechniken originalgetreu nachgebildet und bietet den Nutzern für jedes Instrument editierbare Parameter wie Stimmung und EQ.
Die Mixer- und Effektsektionen ermöglichen die separate Bearbeitung jedes einzelnen Sounds und bieten Funktionen wie Panning, Mute/Solo, Overdrive, Flanger/Chorus, Delay und Reverb. Außerdem sind ein Bus-Kompressor und ein Limiter zur Steuerung der Master-Lautstärke enthalten.
Der KR-55C bietet DAW-freundliche Funktionen wie Auto-Sync, MIDI-Export per Drag-and-Drop, individuelle Ausgänge und umfassende Automatisierungsmöglichkeiten. Der ursprüngliche KR-55 wurde 1979 als Nachfolger der einfacheren Drumcomputer Mini Pops 35 und Mini Pops 120 auf den Markt gebracht.
Obwohl alle diese Modelle ausschließlich über voreingestellte Rhythmen verfügten und keine Möglichkeit zur eigenen Programmierung boten, stellte das KR-55 einen bedeutenden Fortschritt dar. Im Jahr 1982 kam die überarbeitete Version KR-55B auf den Markt, die sich durch ein elegantes neues Design auszeichnete und über einen doppelt so großen internen Pattern-Speicher verfügte.
Auch die Muster und Füllungen wurden überarbeitet, sodass es nur noch sehr wenige identische Muster zwischen dem KR-55A und dem KR-55B gibt.